Inhalt: FSME - Frühsommer-Meningonzephalitis

 

Bulldogge

Die FSME (Frühsommer-Meningonzephalitis, auch Tick-borne-encephalitis genannt) ist eine Viruserkrankung, die das zentrale Nervensystem befällt.

Der Virus wird durch Zecken übertragen. Während sie an ihrem Wirt Blut saugen, werden die Viren mit dem Speichel in die Blutlaufbahn gebracht.
Die FSME wird allerdings deutlich weniger häufig von Zecken übertragen als die Borreliose und ist regional begrenzt.

Bricht diese Viruserkrankung beim Hund aus, ist der Verlauf sehr unterschiedlich. Verläuft die Krankheit mit geringen Symptomen, wird sie oft nicht als solche erkannt. Dies kommt sehr häufig vor, ein schwerer Verlauf der Krankheit ist seltener.

 

 

Folgende Symptome können auftreten:

  • Fieber
  • Lähmungserscheinungen
  • Abgeschlagenheit / Mattheit
  • Verändertes Bewußtsein
  • Krampfanfälle
  • Zuckungen
  • Kopfschiefhaltung
  • Allgemeine Störungen des Nervensystems
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    Der Nachweis der FSME erfolgt durch eine Blutuntersuchung.
    Bei positiver Blutprobe wird eine entsprechende Therapie mit Antibiotika eingeleitet, mit der in der Regel binnen weniger Tage eine deutliche Besserung der Beschwerden eintritt.
    In wenigen Fällen nimmt die Krankheit einen solch akuten Verlauf, dass der Hund eingeschläfert werden muss.

    Eine Impfung gegen FSME beim Hund ist offiziell noch nicht auf dem Markt, befindet sich allerdings in der Erprobung.
    Aus diesem Grund ist als Prophylaxe einzig ein guter Zeckenschutz möglich.