Der Online-Hunderatgeber

 

Labrador

Der Haushund

Der Hund gehört schon lange zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.

Bundesweit werden rund 5 Millionen Hunde als Haustier gehalten, davon sind ca. zwei Drittel aller gehaltenen Hunde Rassehunde, das restliche Drittel sind Mischlinge. Schätzungen zufolge ziehen jährlich etwa 500.000 Welpen in ihre neuen Familien ein. Daneben gibt es natürlich auch einen Zuwachs an erwachsenen Hunden.

Hunde sind dem Menschen schon viele Jahre treue Begleiter und werden oft als "der beste Freund des Menschen" bezeichnet.

Früher eher zweckdienlich als Gebrauchshund gehalten, z.B. als Wachhund, Hirtenhund oder Jagdhund, leben Sie heute häufiger aus reiner Liebhaberei und Hobby in menschlicher Gesellschaft.
Nur vergleichsweise wenige Hunde werden heute noch als Gebrauchshund ausgebildet und gehalten, in den meisten Fällen sind sie für ihre Besitzer einfach „nur“ ein treuer Begleiter.

 

Als Gebrauchshund bezeichnet man Hunde, die den Menschen bei bestimmten Tätigkeiten unterstützen. Hierzu gehören Polizeihunde die als Drogenspürhund, Sprengstoffspürhund oder Spürhund nach Vermissten eingesetzt werden. Jagdhunde, Wachhunde und Hirtenhunde werden heute auch noch ausgebildet und eingesetzt.
Daneben gibt es besonders geeignete Rassen, die sich als Therapiehund, Blindenführhund oder Assistenzhund für behinderte Menschen ausbilden lassen und so dem Mensch den Alltag erleichtern. Assistenzhunde leisten unter Umständen großartige Dienste, so können sie z.B. einem Epileptiker teilweise schon weit vor einem Anfall anzeigen, dass bald ein Epilepsieanfall droht.

 

Systematik des Hundes

Der Hund zählt zu den Canidae, welche eine Familie innerhalb der Hundeartigen darstellen. Hierzu gehören auch unsere Haushunde (Canis lupus familaris).
Der Haushund wird dem Wolf als Unterart zugeordnet. Er ist eine sozialisierte Form des Hundes, die an ein Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnt sind und diesem angepasst wurden.
Die Hundeartigen zählen zu den Raubtieren (Carnivora = „Fleischfresser“), einer Ordnung der Säugetiere.

 

Ordnung:

Raubtiere (Carnivora)

Überfamilie:

Hundeartige (Canoidea)

Familie:

Hunde (Canidae)

Gattung:

Wolfs- und Schakalartige (Canis)

Art:

Wolf (Canis lupus)

Unterart:

Haushund

 

Entwicklung des Hundes

Im Laufe der Zeit der Beziehung zwischen Mensch und Hund haben sich immer mehr verschiedene Hunderassen herausgebildet. Durch die Züchtung und gezielte Vererbung gewisser Eigenschaften hat der Mensch verschiedene Rassen für bestimmte Aufgaben geschaffen.
Heute spielen bei der Weiterzucht häufig die optischen Merkmale einer Rasse die größte Rolle.

 

Zucht

Die Weiterzucht der einzelnen Rassen wird durch verschiedene Verbände und deren Zuchtordnungen geregelt.
Heute regelt die FCI (Fédération Cynologique Internationale) als der größte kynologische Dachverband einen großen Teil der Hundezucht in Europa.
Neben dem FCI gibt es noch zahlreiche weitere Zuchtverbände, wie z.B die EKU (Europäische Kynologische Union), ERV (Europäischer Rassehunde Verein), die UCI (United Kennel Clubs International) und noch viele andere, die alle nach ihren eigenen Zuchtordnungen die Weiterzucht betreiben.

Unter den verschiedenen Verbänden herrscht teilweise keinerlei Toleranz, man erkennt nur den eigenen Zuchtverband als seriös an.
Das Ausmaß von Kritik an den verschiedenen Verbänden ist sehr unterschiedlich, hauptsächlich werden sog. Qualzuchten angeprangert, zu dieser Thematik sind auch schon Tierschutzorganisationen aktiv geworden.
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, der in einem Verband gezüchtet wurde, sollte sich also ausführlich informieren welche Zuchtordnung für die gewünschte Hunderasse im jeweiligen Verband gilt. Die Recherche im Internet kann hier sehr aufschlussreich sein.

 

Beliebte Rassen

Am beliebtesten unter den Deutschen ist der Schäferhund als Rassehund. Danach folgen der Dackel und Terrier-Rassen. An vierter Stelle stehen die verschiedenen Retriever. Geschätzt wird, dass diese 4 Rassen mehr als die Hälfte aller in Deutschland gehaltenen Rassehunde ausmachen.

Immer wieder gibt es sog. "Modehunde". Wenn ein Film populär wird, in dem eine bestimmte Hunderasse zu sehen ist, oder ein bekannter Star seinen Hund in den Medien präsentiert, kann dies einen regelrechten Boom auslösen.
Plötzlich möchte jeder diese Rasse haben, die Kaufpreise für solche Hunde schnellen nach oben und ganz schnell springen nicht seriöse Vermehrer auf diesen Zug auf.
Leider landen nicht wenige dieser Modehunde dann am Ende im Tierheim, weil die Anschaffung völlig unbedacht vollzogen wurde.

 

Gut informiert

Hunde sind aus dem Alltag von uns Menschen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist es für die Menschheit sich mit dem artgerechten Umgang und verantwortungsvoller Haltung von Hunden auseinander zu setzen.
Eine umfangreiche Information des Hundehalters ist ein grundlegender Faktor für ein glückliches Zusammenleben mit dem Hund. Viele Probleme lassen sich von vornherein vermeiden, wenn der Halter einige Dinge beachtet – und es ist immer besser Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen, als Probleme zu beseitigen!

Dieser Hunderatgeber bietet Ihnen deshalb vielfältige Informationen rund um die Hundehaltung.
Er richtet sich sowohl an (erfahrene) Hundehalter und solche die es noch werden wollen, als auch an alle, die sich einfach rund um das Thema Hund informieren möchten.
Sie finden auf den nachfolgenden Seiten alle wichtigen Aspekte, die Sie bereits vor dem Kauf eines Hundes gründlich bedenken sollten, es gibt weiter Hilfestellung zur Anschaffung eines Welpen oder auch erwachsenen Hundes.
Die zahlreichen Tipps zur Erziehung und Beschäftigung eines Hundes, zu seiner Ernährung und Gesunderhaltung werden ihnen daneben hilfreich sein.
Natürlich werden auch Probleme, die die Hundehaltung mit sich bringen kann, aufgeführt. Probleme bei der Erziehung, unerwünschtes Verhalten und auch Krankheiten müssen hier erwähnt werden.

 

 

Weiterführende Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haushund

Aktuelle Neuigkeiten:
Neues Mittel zur Zeckenabwehr: Bravecto
Fakten zum Hundequäler aus Betzdorf