Inhalt: Parasiten beim Hund

 

Ein Hund kann sich im Alltag einige verschiedene Parasiten einfangen.
Die häufigsten Parasiten in unseren Lebensräumen sind sicherlich Flöhe und Zecken.
Daneben existieren Milben, Läuse bzw. Haarlinge, sowie Würmer und Giardien die einen Hund befallen können.

Einigen Parasiten kann präventiv, also vorbeugend, entgegen gewirkt werden, bei anderen nicht.
Wo es möglich ist, sollte unbedingt auf einen sicheren und zuverlässigen Parasitenschutz zurückgegriffen werden, denn Parasiten können einige nicht ungefährliche Krankheiten übertragen.

Bei Flöhen, Zecken und Haarlingen, stellen die klassische Maßnahme zur Vorbeugung eines Befalls sog. Flohhalsbänder dar.
Daneben gibt es eine Vielzahl von Spot-ons oder natürliche Präparate, die eine abwehrende (repellierende) Wirkung besitzen. Allgemeine Informationen zu Zecken, Flöhen und Läusen bei Haustieren und zu deren Vorbeugung bzw. Bekämpfung finden Sie auch im Ratgeber von shop-apotheke.com.

 

Labrador

Jeder Hundehalter schwört auf ein anderes Mittel zur Vorbeugung gegen Zecken und Flöhe.
Während es Hundefreunde gibt, bei deren Hunden natürliche Mittel wie z.B. Kokosöl oder auch Teebaumöl gut wirken, berichten anderen Hundehalter von der Wirkungslosigkeit solcher Mittel und geben an, dass einzig ein chemisches Spot-On echte Wirkung zeigt und den Hund parasitenfrei lassen.
Aber auch unter den chemischen Spot-Ons gibt es hier Unterschiede, sie wirken nicht unbedingt bei jedem Hund gleich gut. Auch bilden sich Resistenzen bei den Parasiten. Was jahrelang gut wirkte, hilft plötzlich nicht mehr ausreichend.
Jeder Hundehalter muss für seinen eigenen Hund austesten, auf was das Tier am besten anspricht.
Wichtig ist nur, dass der vierbeinige Freund zuverlässig vor Zecken, Flöhen und Läusen geschützt wird, denn nur so kann die Übertragung von gefährlichen Krankheiten vermieden werden.

Hunde sind übrigens auch unterschiedlich anfällig für Parasiten. Es gibt Hunde, die ohne Schutz sehr wenige Zecken haben, im Gegensatz zu anderen Hunden, die ohne Schutz völlig übersät wären – obwohl beide Hunde dieselben Wege für Spaziergänge hinter sich haben.
Es gibt die Annahme, dass dies auch mit der Fellfarbe zusammenhängen kann, dunklere Hunde sind oft schlimmer befallen als Hunde mit hellem Fell.
Als allgemeingültige Regel kann das allerdings nicht dargestellt werden, dies stützt sich nur auf Eindrücke von Hundehaltern.

Hunde, die häufig im Wald unterwegs sein, haben meistens deutlich mehr Zecken als andere Hunde. Zwar leben auch auf den Wiesen und in den Feldern genügend Zecken, aber im Wald ist die Zeckendichte enorm höher.
Ist ein Hund also oft im Wald oder auch in Waldnähe, ist ein guter Schutz gegen Parasiten absolute Pflicht.

 

 

Eine direkte Vorbeugung gegen andere Parasiten wie Würmer und Giardien gibt es leider nicht.
Da aber z.B. Flöhe auch Bandwürmer übertragen können, ist bei einer Prävention gegen Flöhe indirekt auch eine vorbeugende Wirkung gegen Wurmbefall vorhanden.

Auch durch Würmer kann sich ein Hund mit teilweise schweren Krankheiten infizieren.
Deshalb sollte jeder Hundehalte entweder regelmäßig eine Entwurmung durchführen, bzw. eine Kotprobe untersuchen lassen um Wurmbefall auszuschließen.

 

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