Inhalt: Was der Hund wirklich braucht - und worauf er verzichten kann

 

Hund

Der Hund ist des Menschen liebstes Haustier.
Ungefähr 5 Millionen Hunde werden allein in Deutschland gehalten und von ihren Besitzern liebevoll umsorgt.
Dabei wird viel Geld investiert: In Steuern, Tierarztrechnungen, Tiernahrung und Grundbedarf - aber auch in Zubehör, dessen Anschaffung teil unsinnig ist, teils für den geliebten Vierbeiner gefährlich sein kann. Die Grenze, ab der das Gute zu viel wird, ist bei Hundezubehör schnell überschritten. Im Fachhandel und in Internetshops kursiert eine Menge Equipment, das vielleicht das Auge des Hundehalters erfreut, den Hund selbst aber nicht unbedingt glücklicher macht.
Umso wichtiger, sich in verantwortungsvollen Shops umzusehen, die in ihrem Sortiment wirklich sinnvolles Zubehör führen.
Dieses Zubehör macht vor allen Dingen einen glücklich: den Hund.

 

Jeder Laie weiß: Zur Grundausstattung eines Hundes gehört die Leine mit Halsband. Hundebesitzer, die bereits für ihren Welpen nach dem teuersten Modell greifen, werden binnen weniger Monate die Enttäuschung erfahren, das gute Stück für etwas Größeres, Solideres eintauschen zu müssen. Halsbänder dürfen weder zu locker noch zu fest sitzen und müssen genauso wie die Leine der Größe und Kraft des Tieres angemessen sein. Hunde, die dazu neigen, an der Leine zu zerren, sind bequemer in einem Hundegeschirr zu führen. Eine griffige Lederleine eignet sich für große Tiere, während kleinere Hunde an Nylonleinen geführt werden können. Die Idee, an das Halsband kleine Anhänger in Hundeform, Schutzengel aus Metall oder ähnlichen Zierrat zu hängen, mag den Menschen erfreuen - beim Hund selbst wird das baumelnde, wackelnde Anhängsel weniger Begeisterung auslösen. Es irritiert ihn, kann seine Bewegungsfreiheit einschränken oder schlimmstenfalls Verletzungen verursachen.

Hunde sind wählerisch. Es gibt so manchen Hund, der aus dem teuren Körbchen aufs Sofa springt, sobald Frauchen und Herrchen das Haus verlassen haben. Nun - alles Erziehungssache. Was den Liegekomfort angeht, heißt es ausprobieren. Ob sich der vierbeinige Liebling auf einem Hundekissen oder in einem Korb am wohlsten fühlt, muss die Erfahrung zeigen. Grundsätzlich gilt: nicht zu groß kaufen, denn nicht nur Katzen, sondern auch Hunde lieben es kuschelig. Aus Weide geflochtene Körbe erfreuen das Auge des Menschen - aber nicht lange, wenn in ihnen ein Hundewelpe gebettet wird. Das grobe Geflecht eignet sich nämlich wunderbar dazu, die spitzen Milchzähne an ihm zu üben.

Hund

Futternäpfe gibt es in allen Designs, von schlicht-zweckmäßig über verspielt, flippig bis edel. Der Hund wird keinen Anstoß daran nehmen, wenn auf seinem Napf schwarze Totenköpfe aufgedruckt sind: alles Menschen-Geschmackssache. Futternäpfe müssen der Größe des Tieres, also seinen täglichen Trink- und Fressrationen entsprechen. Für reisefreudige Hundebesitzer eignen sich faltbare Futternäpfe und Hundetrinkflaschen mit abschraubbaren Wassernäpfen. Accessoires für unterwegs wie die Hundekotbeuteltasche in Leopardenfelloptik sind hilfreich und tragen zum stylischen Auftritt der Hundehalterin bei, ohne ihrem Hund zu schaden.

Frauchen oder Herrchen sind in den meisten Fällen nicht rund um die Uhr im Haus. Für einsame Stunden oder für die Beschäftigung beim Gassigehen braucht der Hund Spielzeug. Ein Klassiker für drinnen ist der Kong: ein Gummispielzeug, in dem Futter versteckt werden kann. Unter den Hundespielzeugen befinden sich manche dem Hund gefährliche Accessoires. Abzuraten ist von allem Kleinteiligen, Spitzen oder lose Befestigten, das den Hund verletzen oder von ihm verschluckt werden kann. Stiftung Warentest warnt vor bunten, billigen Plastikspielsachen für den Vierbeiner. Sie sind mit krebserregenden Stoffen hoch belastet. Diese Stoffe können auch dem Menschen, besonders Kindern, gefährlich werden. Gute Internetshops führen mittlerweile auch Öko-Artikel für den Hund (z.B. hier).

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